Eiszeit: Deutsche Rennrodler eröffnen Oberhofer Wintersaison

Am Abzug: Sebastian Bley (RT Suhl) startet in die frisch vereiste Oberhofer Bahn. Foto: R. Knoll

Oberhof (08.10.19) – Nein, das Team um Oberhofs Eismeister Andreas Bäcker und Bahnchef Ralf Heidenbluth waren in den letzten Tagen wahrlich nicht zu beneiden. Im Gegenteil. Bei zwar kühlen, aber allen voran recht stürmischen Bedingungen, eine Kunsteisbahn zu präparieren, forderte der umtriebigen Mannschaft des Zweckverbandes Thüringer Wintersportzentrum allerhand ab. „In den letzten vier Tagen haben wir vor allem auch nachts gearbeitet, um die Bahn so gut wie möglich für die Sportler vorzubereiten“, sagt Bäcker.

Dass sich all der Aufwand in der 1.354,5 Meter langen Kunsteisbahn, die im Jahr 2020 ihr 50-jähriges Jubiläum feiert, jedoch einmal mehr gelohnt hat, bestätigte prompt das deutsche Team um das Doppel Toni Eggert/Sascha Benecken bei der Premierenfahrt. „Wir sind vor zwei Tagen von unserem Lehrgang aus Norwegen zurückgekehrt und können uns glücklich schätzen, dass die Bahn und deren Profilierung bereits so gut stehen“, sagt stellvertretend BSD-Cheftechniker Robert Eschrich.

Gemeinsam mit dem Trainergespann Jan Eichhorn und Andi Langenhan standen am Dienstag für die Sportlerinnen und Sportler des Thüringer Olympiastützpunktes die ersten Oberhofer Eis-Abfahrten der Saison 2019/20 und entsprechende Videoanalysen auf der Agenda. Neben dem Weltmeistergespann Eggert/Benecken gingen so auch unter anderem die Thüringer Doppel Florian Löffler/Florian Berkes sowie das hoffnungsvolle Gespann Hannes Orlamünder/Paul Gubitz, die WM-Zweite Julia Taubitz sowie Sebastian Bley und der mehrfache Junioren-Weltmeister Max Langenhan an den Start.

Bis Ende Februar 2020 bleibt die gut zwei Zentimeter dicke Eisschicht bestehen, um für den Wettkampf- und Trainingsbetrieb, aber auch Ice-Rafting und Ice-Tubing zur Verfügung zu stehen. Zu den Highlights der Saison zählen neben dem Rennrodel-Weltcup (27. Januar – 02. Februar 2020), der Para-Bob-Weltcup (10. Dezember – 14. Dezember 2019) und nicht zuletzt der Junioren-Weltmeisterschaften vom 17. bis 22. Februar 2020.

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