ARENA bleibt im Wintermodus

Dynamisch: Katherine Sauerbrey (links) und Lisa Lohmann während des Trainings in der LOTTO Thüringen ARENA am Rennsteig. Foto: R. Knoll
Dynamisch: Die DSV-Langläuferinnen Katherine Sauerbrey (links) und Lisa Lohmann während des Trainings in der LOTTO Thüringen ARENA am Rennsteig. Foto: R. Knoll

Die Strecken der LOTTO Thüringen ARENA am Rennsteig präsentieren sich weiterhin in einem guten Zustand, wobei nach dem Weltcups zu Beginn des Jahres keine erneute Beschneiung der Strecken vorgenommen wurde. Bis Ende März stehen in der ARENA neben dem Trainingsbetrieb noch drei Wettkämpfe auf der Agenda.

Oberhof – Die lange Wintersaison in der LOTTO Thüringen ARENA am Rennsteig geht in die Schlussphase. In Teilen des Landes macht sich allmählich der Frühling bemerkbar – doch am Olympiastützpunkt Oberhof läuft der Winterbetrieb weiter auf Hochtouren.

„Das Loipenmanagement in der Wintersaison 2025/26 richtet sich konsequent nach den aktuellen Trainings- und Wettkampfanforderungen. Der Wettkampfbetrieb ist bis zum 14./15. März geplant, ein eingeschränkter Trainingsbetrieb soll bis Ende März möglich bleiben“, erklärt Heiko Krause, technischer Betriebsleiter des Zweckverband Thüringer Wintersportzentrum. Die Strecken seien weiterhin in gutem Zustand. „Nach dem Doppelweltcup wurde nicht erneut beschneit – es liegt nach wie vor die ursprüngliche Weltcupauflage.“

Nach den Oberhofer Weltcups in Biathlon, Skilanglauf und Nordischer Kombination zeigte sich das Wetter allerdings wechselhaft: auf Traumtage mit Neuschnee folgten milde Phasen mit kräftigem Regen. Gerade die Thüringer Ferienwoche brachte noch einmal perfekte Winterbedingungen – und lockte neben Profis auch zahlreiche Freizeitsportler in die Rennsteigstadt.

Solide Schneeauflage als Basis

Mit dem DSV Schülercup Langlauf (6. bis 8. März), dem FESA Alpencup Nordische Kombination (14./15. März) sowie der avisierten Thüringer Meisterschaft im Skilanglauf am 21. März stehen noch drei Wettkampfformate am Grenzadler an. Dazu kommt der geplante Trainingsbetrieb bis Monatsende. Die verbleibende Schneeauflage – im Schnitt kompakte 45 Zentimeter – wird somit bis Ende März intensiv genutzt, bevor die Arena in den Sommermodus wechselt.

„In den schattigen Waldabschnitten wie am Birxsteig oder an der Kulle-Kurve erreichen die Aufbauhöhen stellenweise bis zu 60 Zentimeter“, so Krause. Sonnigere Passagen mit dünnerer Schneedecke werden täglich bei der Präparation ausgeglichen. Die frostigen Nächte werden zudem genutzt, um die Outdoor-Depots entlang der Skisport-HALLE, ARENA sowie Schanzenanlage im Kanzlersgrund final zu füllen. Ziel ist die sogenannte Übersommerung – also die Sicherung der Schneereserven als Basis für die Saison 2026/27.

Fazit: Auch wenn der Kalender Richtung Frühling zeigt, bleibt Oberhof bis Ende März in Winterhand. (rk)