Bob- und Skeleton-Elite beschließen "Eissaison"

Dynamik trifft Kraft: Skeleton-Pilot Alexander Gassner - Zweitplatzierter des Gesamtweltcups 2020/21 - im Auslauf der LOTTO Thüringen EISARENA Oberhof. Foto: R. Knoll

Highspeed-Action in der LOTTO Thüringen EISARENA: Bevor ab dem 1. März 2021 die Zeichen wieder auf Umbau und Modernisierung stehen, nutzt Deutschlands Kufenelite die letzte eisige Möglichkeit, um in der anspruchsvollen Oberhofer Kunsteisbahn nochmals das so elementar wichtige Fahrgefühl zu schulen.

Oberhof  – Mariama Jamanka, Christopher Grotheer, Jacqueline Lölling, Alexander Gassner, Stephanie Schneider und Co.: Zum Abschluss der "Eissaison" gibt sich in der LOTTO Thüringen EISARENA Oberhof die Elite des deutschen Bob- und Skeletonsports nochmals sprichwörtlich die "Kufe" in die Hand. Sowohl Deutschlands Top-Bobpilotinen um Olympiasiegerin Mariama Jamanka als auch die gesamte deutsche Skeleton-Nationalmannschaft - inklusive des frischgebackenen Doppel-Weltmeisters Christopher Grotheer - nutzen die aktuelle Lehrgangswoche auf den Höhen des Thüringer Waldes, um sich mit der überarbeiteten Oberhofer Anlage vertraut zu machen.

Obwohl die 1354,5 Meter lange Kunsteisbahn, bedingt durch ihr enges und äußerst anspruchsvolles Kurvenprofil, "nur" für internationale Rennrodel-Wettkämpfe ausgelegt ist, nutzen Bob- und Skeleton-Sportler die selektive Bahn gezielt zur Schulung des Fahrgefühls. "Im Gegensatz zu früher, bin ich jetzt wesentlich seltener hier vor Ort. Aber es ist absolut erstaunlich, was im letzten Jahr an und in der Bahn alles umgesetzt wurde", sagte der Berchtesgadener Bundesstützpunkt-Trainer David Lingmann, der als Aktiver noch für den RT Suhl auf Punktejagd ging. 

Die letzten Eistage machten sich indes auch Deutschlands beste Rennrodlerinnen und Rennrodler zunutze. Bundestrainer Norbert Loch schickte dabei gleich die gesamte deutsche Nationalmannschaft in den Thüringer Wald, um nach einem insgesamt viertägigen Lehrgang mit frischen Oberhof-Impressionen in den März zu starten. (rk)