Oberhof/Erfurt – Wenn sich der Thüringer Wald in winterliches Weiß hüllt, schlägt das Herz des internationalen Wintersports in Oberhof. Bis zum 24. Januar 2026 richtet sich die Aufmerksamkeit der Welt auf den traditionsreichen Wintersportort, der mit fünf Weltcups in nur drei Wochen ein einzigartiges Kapitel der Sportgeschichte schreibt. Ein Novum im internationalen Wettkampfkalender – und zugleich das größte Wintersportereignis im Vorfeld der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina.
Mitten im Grünen Herzen Deutschlands wird Oberhof zur eindrucksvollen Bühne für Weltklasse-Sport, große Emotionen und unvergessliche Momente. Im Rahmen der „AXA Winterwochen – Thüringen 2026“ verschmelzen die Disziplinen Biathlon, Skilanglauf, Nordische Kombination und Rodeln zu einem hochkarätigen Wintersportfestival, das Athletinnen und Athleten wie auch Fans aus aller Welt begeistert.
Der Freistaat Thüringen begleitet die Wettbewerbe als offizieller Werbepartner und setzt dabei bewusst auf Werte, die den Sport prägen und die Region auszeichnen: Leidenschaft, Ehrenamt, Nachwuchsförderung und nachhaltige Karriereentwicklung. Sichtbar wird das „Grüne Herz“ an den Oberhofer Spitzensportstätten fortan auf Werbetafeln, Flaggen, Monitoren und LED-Wänden – und sogar als eindrucksvolle Untereiswerbung in der LOTTO Thüringen EISARENA. Zu den Weltcups in den kommenden Wochen wird der neue Markenauftritt des Freistaat Thüringen auch auf verschiedenen Flächen der Veranstaltungen zu sehen sein und damit für ein Millionenpublikum sichtbar.
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt bringt in diesem Kontext die besondere Bedeutung der Oberhofer Weltcups auf den Punkt: „Ich bin mir sicher: Wir erzeugen im Kleinen große Momente – für die zehntausenden Besucher in Oberhof und für die Millionen Zuschauer weltweit, die die Wettkämpfe an den Bildschirmen verfolgen. War die Stadt am Rennsteig seit jeher ein Magnet des Wintersports, so entwickelt sich die Thüringer Wintersporthochburg mehr und mehr zu einer Ikone.“
Das Ehrenamt als tragende Säule
Eine tragende Säule der Oberhofer Weltcups ist dabei zweifelsfrei das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement. Insgesamt 1.500 Helferinnen und Helfer sichern die fünf Wintersport-Highlights im Thüringer Wald ab. Mit ihrem Einsatz schaffen sie die Grundlage für reibungslose Abläufe, sportliche Höchstleistungen und emotionale Wettkampferlebnisse – auf und neben der Strecke.
David Möller, Staatssekretär für Sport und Ehrenamt in der Thüringer Staatskanzlei, betonte während eines Pressetermins zu Beginn des Oberhofer Biathlon-Weltcups die zentrale Rolle des Ehrenamts: „Ohne Ehrenamt kein Weltcup – die Helferinnen und Helfer sowie unsere Thüringer Vereine sind das Rückgrat dieser Veranstaltungen. Als ehemaliger Wintersportler weiß ich, dass hier Standards gesetzt werden, auf die wir stolz sein dürfen.“
Mehrwert für die gesamte Region
Zudem wurde deutlich, wie wichtig die Unterstützung der Landesregierung für die langfristige Entwicklung des Wintersportstandorts Oberhof und der gesamten Region ist. Gemeinsam mit der BSD-Jugendwartin und Laufbahnberaterin des OSP Thüringen Silke Kraushaar-Pielach sowie den Oberhofer Organisations-Chefs Bernd Wernicke (Biathlon, Skilanglauf und Nordische Kombination) und Uwe Theisinger (Rodeln) unterstrich Andreas Schlütter, Geschäftsführer der DSV Leistungssport GmbH und Sprecher des Vorstands des Deutschen Skiverbandes, die Tragweite dieses Engagements.
„Als Thüringer bin ich stolz darauf, dass wir mit der FIS, der IBU und der FIL gleich drei Weltverbände von einem Projekt überzeugen konnten, das es so noch nicht gab. Oberhof ist keine isolierte Trainingsstätte, sondern ein gewachsener Ort. Er prägte Generationen, gibt jungen Menschen Orientierung, Disziplin und eine Perspektive und ist Teil unserer Identität“, sagte Schlütter und fügte an: „Die Einbindung und Unterstützung durch die Landesregierung ist ein unglaubliches starkes Zeichen für den Sport, die Arbeit in den Vereinen und die gesamte Region.“ (rk)
