Oberhof – 122 Betriebstage, 24.600 Gäste und stattliche 158.000 Liftfahrten: Der LOTTO Thüringen BIKEPARK Oberhof ist und bleibt ein absoluter Besuchermagnet in Oberhof, dem Thüringer Wald und allen voran in der Bike-Szene. Die elf Trails und mehr als elf Streckenkilometer umfassende Anlage am Fallbachhang zeigte auch in der Saison 2025 auf, welch Potential und Facettenreichtum in ihr steckt.
„Auch, wenn wir durch die lange Winternutzung erst im Mai in die Saison gestartet sind und somit 30 Betriebstage weniger im Bike-Betrieb zu verzeichnen hatten als im Vorjahr, blicken wir auf absolut stabile Besucherzahlen und eine erfolgreiche Saison zurück“, sagt der stellvertretende Betriebsleiter Marcus König und ergänzt: „Dennoch betreiben wir hier am Hang – egal ob im Sommer oder im Winter – natürlich Outdoorsport und sind somit auch von den Launen des Wetters abhängig. Insbesondere der Oktober war leider extrem verregnet und hat noch bessere Besucherzahlen verhindert.“
Dennoch sprechen die Zahlen einmal mehr für die idyllisch gelegene Anlage im Herzen des Thüringer Waldes. Insgesamt 13.300 Radfahrerinnen und Radfahrer – davon 55 Prozent Erwachsene und 45 Prozent jünger als 17 Jahre – waren im Bikepark aktiv. Das zusätzliche Angebot, wie beispielsweise Gastronomie, Liftfahrten und Events, nutzten 11.300 Gäste.
Nach der Saison ist vor der Saison
Am 2. November endete die Saison im BIKEPARK Oberhof offiziell. Doch ausruhen kann sich das umtriebige Team um Betriebsleiter Ronald Kabitzsch und Marcus König nicht, soll Anfang Dezember der Start in den SNOWPARK-Betrieb an gleicher Stelle erfolgen. „Direkt am 3. November haben wir die Vorbereitungen und Arbeiten für den Winterbetrieb aufgenommen. In der ersten Phase haben wir ein neues Förderband am Lift installiert, das unseren Gästen den Einstieg erleichtern wird“, sagt König.
Der Rückbau diverser Strecken-Elemente und Aufbauten sowie die Vorbereitung der Beschneiungsinfrastruktur sind laut Marcus König indes in vollem Gange. „Das Schneemanagement und die Erweiterung der daran gekoppelten Infrastruktur hat sich bereits im Vorjahr mehr als bewährt. Entsprechend sehen wir uns gut gerüstet und hoffen, dass nach dem trüben Oktober nun auch wieder das Wetter mitspielt.
Mit Blick auf das Wetterradar und die ersten frostigen Nächte könnte dieser Wunsch durchaus in Erfüllung gehen, so dass dem angestrebten Start in den Winterbetrieb am 1. Dezember 2025 nichts im Wege steht. (rk)
