Das Ehrenamt im Fokus

Die Baufortschritte in der LOTTO Thüringen ARENA am Rennsteig stets im Blick. Dr. Hartmut Schubert, Verbandsvorsitzender des Thüringer Wintersportzentrum Oberhof. Foto: TWZ

Durch die einvernehmliche Angliederung der WSRO Skisport GmbH an den Zweckverband Thüringer Wintersportzentrum wird in schwierigen Pandemie-Zeiten ein starkes Signal gesetzt. Partizipieren sollen vom Schulterschluss weiterhin Thüringens Wintersportvereine, durch deren ehrenamtliches und leidenschaftliches Engagement die stimmungsvollen Events am Grenzadler erst ermöglicht werden.

Oberhof - Seit geraumer Zeit schauen Wintersportfans gebannt nach Oberhof. Einerseits, um sich über die aktuellen Baufortschritte der WM-Sportstätten zu informieren. Andererseits, um in Erfahrung zu bringen, ob internationaler Spitzensport in Zeiten der Pandemie überhaupt möglich ist. Mit gleich zwei Doppel-Weltcups im Biathlon (07. bis 10. Januar & 13. bis 17. Januar 2021) sowie Rennrodeln (11. bis 13. Dezember 2020 & 15. bis 17. Januar 2021) übernehmen die Oberhofer Organisatoren Verantwortung. Verantwortung, die auch mit Blick auf den internationalen Wettbewerb elementar ist und bleibt. Um den aktuellen Herrausforderungen - nicht zuletzt aus wirtschaftlicher Sicht - gerecht werden zu können, erfolgte nun der Zusammenschluss der organisierenden Skisport GmbH des Wintersportfördervereins "Rennsteig" Oberhof und des Sportstättenbetreibers ZV Thüringer Wintersportzentrum Oberhof (TWZ).

Für Dr. Hartmut Schubert, Verbandsvorsitzender des TWZ und zugleich WM- und Oberhofbeauftragter der Thüringer Landesregierung, steht fest: "Mit der Übernahme der WSRO-Skisport GmbH sichern wir die Durchführung der Weltcups im Januar 2021 und darüber hinaus. Der Wettbewerb unter den Austragungsstandorten ist auch in Zeiten der Pandemie hart. Deshalb ist es wichtig, deutlich zu machen, dass Oberhof ob mit oder ohne Zuschauer erstklassige Wettkämpfe organisieren kann. Fest steht, dass wir ohne die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus den Vereinen weder Weltcups noch Weltmeisterschaften durchführen können. Deshalb werden wir diesen Einsatz entsprechend würdigen, ein verlässlicher Partner sein und auch vor dem Hintergrund der Pandemie mit größter Sorgfalt mit den Ressourcen der Freiwilligen umgehen. Nur gemeinsam können wir diese herausfordernde Situation meistern, denn uns allen geht es um den Sport und darum, Menschen zu begeistern.“ (sl/rk)